Zum Start der Tour de France am Samstag - Die Infografik!
Ja, am Samstag ist es endlich wieder soweit. Die größte Sportveranstaltung des Jahres beginnt.
Hier seht ihr jetzt schon alle Infos zur Historie des Grand Boucle:
Ja, am Samstag ist es endlich wieder soweit. Die größte Sportveranstaltung des Jahres beginnt.
Hier seht ihr jetzt schon alle Infos zur Historie des Grand Boucle:
Wir schreiben das Jahr 2004, den 22. Juli, keiner weiß, was diese Fahrer alles intus hatten, aber egal, es war eine der wahnsinnigsten Tour de France Etappen aller Zeiten. Von Bourg d' Oisans nach Le Grand-Bornand, Etappe 17.
Schaut:
Nach 4. Etappen ist das jetzt nicht so ungewöhnlich, dass zwei Fahrer zeitgleich an der Spitze des Gesamtclassements liegen. Aber die Begründung, warum der eine (Fabian Cancellara) das Gelbe Trikot hat und der andere (Lance Armstrong) nicht, die ist schon sensationell.
Zitat von radsport-news.de:
In der Gesamtwertung weisen Fabian Cancellara (Saxo Bank) und Lance Armstrong (Astana) exakt die gleiche Fahrzeit auf. Beide brauchten für die 438 bisher absolvierten Kilometer 10 Stunden, 38 Minuten und 7 Sekunden.
Trotzdem trägt der Schweizer das Gelbe Trikot und der Ami nicht.
Der Grund: Bei absoluter Zeitgleichheit greift die Tour-Regel auf das erste Zeitfahren zurück. Für die Platzierungen fallen aber die Ziffern vor dem Komma weg. Es zählen nur die Zahlen dahinter.
Cancellara fuhr in Monaco 19:32,137 Minuten, Armstrong 20:12,350. Bleiben beim Saxo-Bank-Kapitän 137 stehen, bei dem Tourminator 350. Also war der Schweizer 213 Tausendstel schneller.
Logisch, oder?
Selbst einem eingefleischten Radsport-Fan - wenn auch schon lange nicht mehr selbst auf dem Bike unterwegs - fällt es schwer sich zu freuen.
Es fällt schwer zu akzeptieren, dass viele "altgediente" Fahrer und Teams, denen Doping glasklar nachgewiesen wurde, bei der Tour 2009 starten dürfen.
Es fällt schwer zu akzeptieren, dass die Verbände - welche es auch immer sind - nicht wirklich konsequent den Kampf gegen Doping aufnehmen.
Naja, ich tröste mich immer damit: Wenn alle gedopt sind, gleicht sich das wieder aus und einer muss trotzdem besser sein, als die anderen, auch mit Doping.
Der Chemnitzer Marcus Burghardt hat die 18. Etappe der Tour de France 2008 gewonnen. Nach einer langen Ausreißerfahrt zusammen mit dem Spanier Carlos Barredo gewann Burghardt den Sprint gegen den Mann vom Team Quickstep.
Fast wie beim Bahnrennen belauerten sich die beiden auf der Zielgeraden, bevor Burghardt unwiderstehlich wegzog und das Rennen in Saint-Etienne gewann.
Gerade gehts rein in den Anstieg Richtung Mythos Alpe d'Huez. Radsport at its best.
Update: Carlos Sastre, Team CSC gewinnt und holt sich das Gelbe von Teamkollege Schleck. Er hat jetzt rund 1:30 Vorsprung auf die Konkurrenz. Wahrscheinlich zu wenig für das entscheidende 53 Kilometer Zeitfahren am Samstag.
...und Fränk Schleck nun in Gelb. Evans wurde klar distanziert und zeigte Schwächen.
In einem atemberaubenden Finale aber war für mich Bernhard Kohl der Mann des Tages. Er fuhr den Spitzenleute davon und kam sogar kurz vor Schleck ins Ziel. Der Österreicher hat jetzt nur 7 Sekunden Rückstand auf Luxemburger.
Die Etappe gewann Gerrans aus einer Ausreißergruppe knapp 4 Minuten vor der Gruppe ums Gelbe.
Der Fall Ricco zeigt es immer mehr. Viele Leute haben für den Radsport der heutigen Zeit kein Verständnis mehr.
Nach den ersten beiden aufgedeckten Dopingfällen der Tour 2008 sagten viele noch: Ah ja, die Kontrollen scheinen die schwarzen Schafe auszusortieren.
Der dritte Fall der diesjährigen Tour indes, bringt den Verdacht näher, dass im Peloton nicht nur einige schwarze Schafe gedopt sind, sondern das es tatsächlich in der Breite immer noch einige Viele gibt. Denn ein zweifacher Etappensieger, der erst Tage nach den beiden Siegen posiitv getestet wird, lässt das Vertrauen in die Arbeit der Dopingkontrolleure nicht gerade wachsen.
Ein weiteres enttäuschendes Interview der Reihe Jens Voigt im Sportstudio von gestern Abend lässt die Verunsicherung weiter steigen. Keine überzeugenden Aussagen, keine Überzeugungskraft, nein nur zittrige Stimme und unsichere Formulierungen.
Aber naja, vielleicht ist es einfach nur nicht Voigt'es Stärke große Anti-Doping-Reden zu schwingen...
Tour de France-Topfavorit Cadel Evans hat nun das Gelbe Trikot inne. Nach der ersten richtig schweren Bergetappe hinauf nach Hautacam, liegt der Australier nun sage und schreibe 1 Sekunde vor dem Luxemburger Fränk Schleck.
Schleck wurde gestern Etappen-Dritter hinter den Doppelsiegern von Saunier Duval Piepoli (Erster) und Cobo.
Heute am Ruhetag hat der Tour-Tross die Möglichkeit sich von den bisherigen Strapazen zu erholen...
Stefan Schumacher (Gerolsteiner), vor zwei Tagen überraschend ins Gelbe Trikot bei der Tour de France gefahren, hat heute sehr, sehr unglücklich das Maillot Jaune an Kim Kirchen vom Team Columbia abgeben müssen.
Auf der ersten Bergetappe der diesjährigen Tour stürzte Schumacher 250m vor dem Ziel und hatte so 32 Sekunden Rückstand auf Tagessieger Ricardo Ricco (Saunier Duval). Bei Bergetappen gilt die 3km-Regel nicht, nach der auf den letzten 3 km gestürzte Fahrer die gleiche Zeit angerechnet bekommen, wie die Spitzengruppe.
In Gelb, wie gesagt der Luxemburger Kim Kirchen, mit 6 Sekunden vor Tour-Favorit Cadel Evans und 16 Sekunden vor besagtem Schumacher.